Feedback und Reputation auf nicht staatlich regulierten Trading Plattformen wie Paxful, LocalMonero, LocalBitcoins.com usw.

Feedback und Reputation auf Plattformen wie Paxful, LocalMonero, LocalBitcoins.com usw.

Feedback und Reputation auf nicht staatlich regulierten Trading Plattformen wie Paxful, LocalMonero, LocalBitcoins.com usw.

Auf Kryptotrading-Plattformen wie Paxful, LocalMonero, AgoraDesk oder LocalBitcoins.com ist es extrem wichtig auf die Feedbacks und die Reputationen der Tradingpartner zu achten, bevor man auf einer solchen Plattform einen Deal eingeht.

Wo und warum die Gefahren bestehen

Auf einer regulierten Tradingplattform wie Bitfinex, Binance usw. sind, hat jeder User seinen Account mit seinen eigenen Wallets. Er kann also nur Trades anbieten oder Angebote anderen Trader erwerben, wenn er auch genügend Coins für den Deal in seinem Wallet auf der jeweilligen Börse liegen hat. Wer dort auf „Kaufen“ oder „Verkaufen“ klickt dessen Handel ist innert Millisekunden abgewickelt und es gibt kein Betrugsrisiko und kein zurück. Das Risiko auf einer solchen Tradingplattform betrogen zu werden liegt also nahe Null (Es wurden schon grosse Börsen gehackt und Teile von Portfolios entwendet, meist ohne dass Kunden zu Schaden kamen, das ist der Grund weshalb ich „nur“ nahe Null schreibe, zudem ist anzumerken, dass die Anbieter die entwendeten Coins in fast allen Fällen selbst ersetzten, so dass keine Kunden zu Schaden kamen) aber das erzähle ich ein anderes Mal detailliert in einem eigenen Beitrag – Wichtig ist nur zu wissen, dass es keine 100% Sicherheit gibt, egal wo im Leben, ausser das wir eines Tages sterben.

Aber hier ging es um Reputationen und Bewertungen

Das betrifft im Kryptobereich hauptsächlich für: ich nenne sie folglich in diesem Beitrag die „Augen auf“ Tradingplattformen wie eben Paxful, LocalMonero, AgoraDesk oder LocalBitcoins.com sind. Im Grundsatz sind solche Börsen eine super Sache, denn sie bieten die Möglichkeit nicht nur Coins, sondern auch lokale Währungen, Fremdwährungen, Gutscheine, Bezahlkarten, Gutscheincodes, Bank, In- und Auslandsüberweisungen oder Paypal zu nutzen. Die Art der Zahlungsmittel ist nahezu unbegrenzt.

Solche Plattformen bieten die Möglichkeit, dass ich zum Beispiel Bitcoins innert Minuten per Twint kaufen kann, sofern irgend ein Schweizer ein solches Angebot erstellt hat und darauf eingeht.

Oder „Kaufen mit Barzahlung“ – Man kann sich so auch Coins mit Bargeld am Bahnhofplatz in Zürich kaufen und der Staat erfährt so nie, dass derjenige Coins gekauft hat oder Bitcoins besitzt. Das empfehle ich aber nicht zu tun.

Allerdings erfährt der Staat und das Steueramt natürlich auch nicht, dass ich Bitcoins kaufte, wenn ich dies mit einer Twint oder Banküberweisung mache im Gegesatz dazu, als würde ich den SBB Automaten benutzen oder würde die Überweisung von meinem auf ein Konto eines der grossen Trading und Verkaufsplattformen tätigen, (Bsp. Coinbase, Binance, Bitpanda usw.), denn diese unterstehen in der Regel dem Bankenschutz, dem AIA usw. ähnlich wie bei uns die FINMA – folglich der Finanzmarktaufsicht. Sie bieten uns dafür Gewähr nicht betrogen zu werden. Zudem geben wir unsere Coins Ende Jahr auch der Steuererklärung an.

Die „Augen auf“ Plattformen wie eben Paxful, LocalMonero, AgoraDesk oder LocalBitcoins.com machen keine Verifikation der User. Auch unterstehen sie keiner Finanzmarktaufsicht und ihr Sitz befindet sich meist auch an Orten, wo es für Kryptowährungen und Datenschutz noch nicht mal Gesetze gibt – oder diese absichtlich noch nicht in Kraft oder in Erarbeitung sind. Die Bahamas der Kryptos könnte man sie nennen

Selber sehen sich die „Augen auf“ Plattformen ähnlich wie es vor bald 20 Jahren Kim Dotcom (Kim Schmitz) mit den Musik und Videoplattformen „Mega“ und „Mega Upload“ gemacht hat lediglich als Anbieter einer Plattform, welcher selbst nie illegale Musik und Filme Dritten zum Download zugängig gemacht hat. Das war jedes Mal der User selbst. Als Schweizer wissen wir zudem, dass es bei uns zum Beispiel nicht verboten ist, Filme und Musik von solchen Plattformen herunterzuladen für den Eigengebrauch zumindest. Auf jeden Fall geniesst Kim noch immer seine Millionen, welche er einnahm in Neuseeland und das FBI versucht ihn seit 2012 rechtlich in die USA ausliefern zu lassen, die letzte Entscheidung steht wohl kurz bevor. Die Schweiz würde Kim ausliefern, dürften sie nicht weil die Schweiz nur Menschen ausliefert, deren Verbrechen in der Schweiz auch bestraft würde. Aber die Amis würden bestimmt ein anderes Delikt (er)finden und die Schweiz kuschen.

Die Schweiz hat ja nicht mal Edward Snowden, der Held für die Aufdeckung aller Massenüberwachungen politisches Asyl gewährt. Dafür schäme ich mich Schweizer, eine solche Regierung zu haben. Im Gegenteil hat das Parlament in der letzten Session die Whistleblowergesetze verschärft, gegen den Schutz der Whistleblower. 

Ich komme zurück zu den „Augen auf“ Plattformen. Diese sehen sich eben auch nur als Anbieter wo jeder User die Bedingungen seiner Angebote selbst definieren kann. Diese haben halt den Reiz verschiedenste Arten von Tradern anzuziehen, auch solche, welche mit den gekauften Coins anschliessend Drogen kaufen. Die bezahlen halt für eine Überweisung auch mal schnell 10% plus oder noch mehr. Aber grundsätzlich ist jeder für sein Tun selbst verantwortlich. Kann man nutzen, muss man aber nicht. Insbesondere als Anfänger.

  • Es zieht Leute an, welche Steuern hinterziehen möchten indem der Staat nicht weiss, wo er ein Wallet führt und wessen Vermögen sich dort befindet.
  • Es zieht aber auch Menschen an, die davon profitieren, den Käufern von Coins oder sonstigen gehandelten Wertrechten teurere Preise als üblich abzuverlangen, weil das die Kosten dafür sind, dass sie sich nicht vom Staat verfolgt fühlen. Die Preisspannen zwischen Kauf- und Verkaufswert liegen also deutlich weiter auseinander.
  • Und zudem kann man schon festhalten, dass es viele gute, faire und ehrliche Trader auf diesen „Augen auf“ Plattformen gibt, man sich diese jedoch auch gut aussuchen muss.
  • Wer dann Erfahrung hat und an verschiedenen Plattformen tradet, der kann durchaus ganz gute Gewinne aufzeigen.
  • Da derjenige, welcher das Angebot einstellt, bei fast allen „Augen auf“ Plattformen nicht nur die Währungen und sonstigen Zahlungsmittel bestimmt, sondern auch das Zeitfenster, in welchem der Trade abgewickelt wird (Abbruch od. Refund) – das ist auch die Zeit in welcher die Coins eingefroren auf der Plattform im sogenannten Treuhand liegen habt – müsst ihr unbedingt darauf achten, dass ihr immer auf der sicheren Seite seit. Stellt euch einen Wecker, wenn sich der Trader auch auf Minuten absichert und wartet bis zum Schluss.

Empfehlungen für Schweizer und Nichtschweizer (beachtet eure Gesetzgebung aber)

  1. Handelt nur mit Schweizer die über ein IBAN oder Twint Konto bezahlen oder empfangen. Sollte es sich um Amazongutscheine, Paysafecard oder so handeln, dann lasst euch vorher per Handy einen Code schicken, denn ihr dem Trader auf der Plattform mitteilt. Der Grund liegt darin, dass in der Schweiz jedes Bankkonto und jedes Handy vom Anbieter gesetzeskonform verifiziert wurde und ihr so sehr sicher sein könnt, dass man herausfinden würde, wer euch betrogen hat. (Ausnahme wären gestohlene Handys).
  2. Wenn ihr mit ausländischen Tradern Deals abschliesst, dann schreibt in die Bedingungen rein, dass ihr Vorab er vorab ein Bild vorne/hinten seiner gültigen ID, ein Foto einer aktuellen Stromrechnung oder ähnlich und ein Selfie wo er die vorab fotografierte ID vor sich hält und hochlädt. Akzeptiert keine Scans. Ehrliche Leute, welche keine Datenschutzfreaks sind und nichts bösartiges vorhaben, machen das meistens. Ihr verliert so vielleicht Kunden, sichert euch aber ab.
  3. Schaut euch unbedingt die Reputationen der Handelspartner vorher an. Er muss viele Trades abgewickelt haben, damit meine ich im 3-Stelligen Bereich. (XXX/<=98%)
  4. Diese Trades müssen mindestens 98% Positive Bewertungen aufweisen. Von 1-2% Deppen kann man ausgehen, sonst besteht die Gefahr, es könnte sich um einen selektiven Scammer handeln. Jemand der kleine Beträge immer und sofort perfekt abwickelt bis er eine perfekte Reputation hat. Kommt dann irgendwann einer, der einen hohen Betrag tauschen möchte, schlägt er zu. Gibt es selten kommt aber vor. Es gilt wie immer. Traut keinem, auch wenn ihr schon 10 mal mit dem selben Trader 50 CHF Deals gemacht habt. Schickt ihm nie 1000 CHF oder mehr vorab.
  5. Käufe per Paypal sind immer etwas heikel. Ich kenne einige Leute, welche das immer wieder erfolgreich machen, aber auch Einen, der so richtig betrogen wurde. Wenn ihr Trades mit Paypal als Zahlungsmittel abwickelt, dann nur mit solchen von verifizierten Paypal-Konten und nur in einem Zeitfenster, in welchem ihr nicht verlieren könnt.
  6. Lieber einen Trade weniger als bei einem vermeintlich lukrativen Angebot alles verlieren.
  7. Handelt nur kleine Beträge

About the Author

BTC Nerd

Ich bin so ein richtiges EDV Kind. Mein Vater war einer der ersten Computernutzer an der ETH, nicht mehr mit der Lochkarte, aber mit Computern in Dimensionen wie Wandschränke von Ikea. Mein erster PC war ein Zenith, lange vor Atari und Amiga, kenne das 14kbps Modem und dessen Geräusch noch genau so gut wie die IRC Chats oder die Dialers. Nach einer Online-Marketing Ausbildung habe 15 Jahre im Online Marketing und Web gearbeitet, da komm ich nun wieder zurück. Leider war ich nicht der erste Verkäufer einer gewissen Pizza.

1 thought on “Feedback und Reputation auf Plattformen wie Paxful, LocalMonero, LocalBitcoins.com usw.

Comments are closed.

bitcoin
Bitcoin (BTC) $ 32,751.00
ethereum
Ethereum (ETH) $ 1,957.04
tether
Tether (USDT) $ 1.00
bitcoin-cash
Bitcoin Cash (BCH) $ 486.90
cardano
Cardano (ADA) $ 1.28
litecoin
Litecoin (LTC) $ 134.48
eos
EOS (EOS) $ 3.85
tezos
Tezos (XTZ) $ 2.71
stellar
Stellar (XLM) $ 0.261755
monero
Monero (XMR) $ 225.14