Wer Bitcoin kauft ist sowieso ein Verbrecher

„Wer Bitcoin kauft ist doch kriminell“ – öfters schon habe ich und viele andere diese Aussage von Dritten hören müssen. Die Aussage ist in etwa so korrekt wie „Wer nicht im Telefonbuch eingetragen ist, ist suspekt“. Richtig ist, dass im Darkweb – das ist ein Stück tiefer gelegen als das Deep Web mit Coins, insbesondere mit Bitcoin und Monero bezahlt wird. Allerdings macht der Anteil krimineller Personen am Markvolumen des BTC gemessen einen sehr kleinen Anteil, welche wohl im einstelligen Bereich liegen wird aus.

Nur schon die Summierung der Bitcoin Volumen der grössten 10 grössten Handelsbörsen machen einen so grossen Anteil aus, hinzu kommen alle in Privaten Wallets gehaltenen Bitcoin, so dass diese Aussage einfach nicht stimmt.

So oder so – uns kann die Meinung anderer egal sein – solange wir uns dem Gesetz entsprechend verhalten, was jedem anzuraten ist. Wer es trotzdem probiert hat oder generell, dem empfehle ich den Vortrag von Jurist Udo Vetter. Der Vortrag war von 2011 oder so von einem CCC Kongress, wurde aber im 2018 nochmals aktualisiert, wegen der hohen Besucherzahlen. Es lohnt sich das Video „Sie haben das Recht zu Schweigen, damit wäre der Vortrag beendet“ anzusehen. 

Bei mir selbst waren es der Gwunder an der neuen Technologie und ebenso ein bisschen mein Test-Fetisch, welcher mich zu meinem ersten Bitcoin kauf verführten.

  • Es gibt Leute die kaufen Bitcoin zum die Materie ausprobieren
  • Es gibt Leute die kaufen Bitcoin zur Diversivizierung ihres Portfolios, welches sonst meist aus Aktien besteht
  • Andere kaufen Bitcoin als Altersvorsorge in der Hoffnung er steigt mehr an als die Renten sinken
  • Dann gibt es eben die Trader, welche an Börsen Coins gegen andere tauschen / kaufen. Diese sind mit wenigen Ausnahmen oft die grossen verlierer. Allerdings haben immer mehr Tradingplattformen sehr gute automatische Schnittstellen, welche es ermöglichen Programme zu schreiben, die mathematisch schnell errechnen, welche Trades sich als Lohnenswert für genau diesen Augenblich gerausstellen.

Heute gibt es auch ganz andere Gründe, welche man aufführen könnte. So darf man zum Beispiel nicht mehr als 10‘000 CHF/EUR über die Grenze nehmen. Wie viel da auf dieser Blockchain liegen weiss kein Zollbeamter, zudem nehme ich sie nicht über die Grenze, da sie irgendwo in einer grossen verschlüsselten Datenbank im Internet sind.

Wie viele Bitcoins oder oder andere Coins ich besitze weiss der Staat dann per 31.12. wenn diese als Vermögen zu versteuern sind. Dazu mach ich in kürze einen Artikel.

Sportwetten auch mit Bitcoin

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Anonymous

Ich bin der Typ der immer wieder beschrieben wird, wenn was unrechtes passiert ist. Der mit den blauen Jeans und der dunklen Jacke. Wenn weisch was i mein. Möglicherweise bin ich aber auch Bundesstaatsanwalt Lauber und habe es kurz vergessen. Man weiss es nicht so genau.

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